Dosimetrie

Um mögliche Schäden durch ionisierende Strahlen abschätzen, Grenzwerte für beruflich strahlenexponierte Personen festlegen, Strahlenschutzmaßnahmen vor Inbetriebnahme eines Gerätes planen und überprüfen und die tatsächliche Exposition von Menschen kontrollieren zu können, bedarf es bei ionisierender Strahlung des Messens (der Dosimetrie) und eines Messwertes, der sich mit der biologischen Wirkung der Strahlung korrelieren lässt.

Nur ein Dosisbegriff, der das biologische Risiko ionisierender Strahlung widerspiegelt, ist für die Risiko-Nutzen-Abwägung zu gebrauchen. Schließlich müssen die Gefahren der Exposition bspw. gegen die konkreten medizinischen Möglichkeiten, die sich aus der Diagnose ergeben, abgewogen werden. Das geht aber nur mit einer Konkretisierung auch des biologischen Risikos. Die Systematik der Dosimetrie und die in der Dosimetrie verwendeten Dosisbegriffe zielen darauf ab.

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Abschätzung der Strahlenexposition des Patienten und deren Bedeutung.

Für die Rechtfertigung einer medizinischen Strahlenanwendung ist zur Nutzen-Risiko-Abwägung auch die Abschätzung der Strahlenexposition erforderlich.

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Personendosimetrie – Was besagt die Tiefenpersonendosis?

Wer sich in einem Strahlenschutzbereich aufhält, unterliegt nach deutschem Strahlenschutzrecht der Pflicht zur amtlichen Personendosimetrie. Für die erforderliche Abschätzung der effektiven Dosis kommt bei Personen, die in der Medizin tätig sind, das Ganzkörperdosimeter zur Ermittlung der Tiefenpersonendosis HP (10) zum Einsatz. Anwender sollten wissen, mit welcher Aussagekraft.

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Äquivalentdosis

Unter Äquivalentdosis werden Messgrößen für ionisierende Strahlen verstanden, die strahlenart-normiert sind. Äquivalentdosen gleicher Größe sollen also - unabhängig von der verwendeten Strahlenart - die gleiche biologische Wirksamkeit haben.

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Besserer Schutz der Augenlinse

Bereits 2013 wurde auf EU-Ebene ein neuer Grenzwert für die Augenlinse festgelegt. In Deutschland gilt der Grenzwert von 20 mSv/J mit Übernahme in das Strahlenschutzgesetz.

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Das Konzept der Äquivalentdosen

Die Dosimetrie in der Medizin muss dazu führen, die potenzielle biologische Wirkung der Strahlung abschätzen und in die Risiko-Nutzen-Abwägung einbringen zu können.

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Die Dosis in der Nuklearmedizin

Aufgrund des Umgangs mit Radionukliden bieten sich für die Nuklearmedizin Halbwertszeit und Bequerel an - zusätzlich sind aber auch die Konversionsfaktoren enorm wichtig.

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