Qualifikationen

Die Anwendung ionisierender Strahlen erfordert gesetzlich geregelte Qualifikationen.

Der Gesetzgeber unterscheidet die Kenntnisse und Fachkunden im Strahlenschutz. Sie sind durch unterschiedliche Befugnisse und Verantwortlichkeiten charakterisiert.

Entscheidender Unterschied ist, dass Personen mit Kenntnissen im Strahlenschutz ionisierende Strahlen nur unter Aufsicht und Verantwortung eines Fachkundigen anwenden dürfen. Fachkundige hingegen dürfen eigenständig bzw. ohne eine weitere Aufsicht Strahlen anwenden.

Approbierte Ärzte Und Zahnärzte mit Fachkunde dürfen zudem für den Bereich, in dem sie die Fachkunde besitzen, die rechtfertigende Indikation stellen.

Die Qualifikationen und Qualifizierungen sind in den Fachkunderichtlinien (Richtlinie „Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin“ und „Richtlinie nach der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen“) geregelt.

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18 Dec. 2018

Kenntnisse im Strahlenschutz

Kenntnisse erlauben die Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen, jedoch nur unter Aufsicht und Verantwortung eines Fachkundigen.

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18 Dec. 2018

Fachkunde

Die Fachkunde im Strahlenschutz erlaubt es, ohne eine Beaufsichtigung durch einen anderen Fachkundigen, ionisierende Strahlen am Menschen anzuwenden. Die Fachkunde gilt für bestimmte Verfahren und ggf. bestimmte Organregionen.

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16 May. 2018

Interventionskurs

Die Strahlenschutzkommission hat im Jahre 2007 eine Liste von Maßnahmen veröffentlicht, die sie als Interventionen definiert. Die Dynamik in der interdisziplinären Entwicklung immer neuer mikroinvasiver und durchleuchtungsgestützter Techniken lassen jedoch an der Vollständigkeit zweifeln. Schon im Sinne der eigenen Sicherheit sollte die Indikation zur Fortbildung im Strahlenschutz interventioneller Anwendungen (Interventionskurs) eher weit als eng gefasst werden.

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